Unterrichtsstil
Mein Unterricht orientiert sich am traditionellen Yoga, wie er von dem bekannten indischen Gelehrten T. Krishnamacharya an seinen Schüler und Sohn T.K. Sribhashyam weitergegeben wurde. Bei ihm durfte ich in über mehr als 12 Jahren kontinuierlicher Fortbildung viel lernen und erfahren. Bemerkenswert ist die besondere Methode: Die präzise Körperarbeit wird ausgeführt mit physiologisch sinnvoller und hoch wirksamer Atemtechnik. Die Körperübungen werden Schritt für Schritt eingeübt und sowohl in Bewegung als auch statischer Weise ausgeführt.
Die Übungspraxis eignet sich für Menschen aller Altersgruppen. Eine Kursstunde enthält leichte bis anspruchsvolle Bewegungsabläufe genauso wie statische Körperpositionen (asana) in denen man für einige Atemzüge lang bleibt. Der systematische Aufbau einer Übungsreihe erfolgt unter Beachtung der persönlichen Gegebenheiten. Die einzelnen Übungen werden im Detail erklärt, ebenso wichtige Hinweise zur Indikation oder Kontraindikation.
Der Atem als Bindeglied zwischen Körper und Geist bekommt hier die Bedeutung eines Werkzeugs. Der aus der Atemtechnik (ujjayi) entstehende Ton wird zum Konzentrationsobjekt für die äußere und innere Achtsamkeit. Im Basiskurs beginnt man, die Bewegungen mit dem Atemfluss zu verbinden. Die Atemtechnik dient der Atemverlängerung, am Ton ist gut wahrnehmbar, wie angestrengt eine Haltung geübt wird. Mit dem Fortschreiten in der Praxis wird die Konzentration aufverschiedene Konzentrationspunkte eingeführt. Die Fähigkeit, ausgerichtet auf einem bestimmten Punkt zu bleiben, nennt man im Yoga dharana. Auf diese Art wirken die Übungen nicht nur physisch, sondern auch psychisch und mental ausgleichend und entspannend. Ein essentieller Bestandteil in den Yogastunden sind die umfangreichen Atemtechniken (pranayama) mit ihren speziellen Wirkungen.
Im Unterricht werden zur Übungsanleitung neben der deutschen Sprache auch die entsprechenden Sanskrit-Begriffe verwendet.
Die Übung der Achtsamkeit, die vom Yoga untrennbar ist und die dadurch feiner werdende Wahrnehmung können in den Yoga-Zustand führen. Wird dieser integriert, zeigt sich die Wirkung im Alltag.
Tipp: plane deine Übungszeit fest ein, trage neutrale, bequeme Kleidung im Yogaunterricht, evtl. warme Socken, praktiziere mit "leichtem" Magen, die letzte Mahlzeit liegt ca. 2 Std. zurück.
Die vielseitige traditionelle Yoga-Praxis hat ein sehr breites Spektrum an Übungsvariationen und kann in von allen Menschen geübt werden.
Im Sommer 2007 absolvierte ich eine spezielle Fortbildung bei Dinah Rodrigues, die ich an interessierte Frauen gerne weiter vermittle:
Hormon-Yoga nach Dinah Rodrigues
ist ursprünglich entwickelt zur Unterstützung für Frauen vor, während und nach den Wechseljahren. Die Methode bietet eine natürliche Lösung zur Behebung leichter bis mittelmäßiger Beschwerden, die in dieser Lebensphase häufig auftreten.
Regelmäßige Praxis der ca. 30 minütigen Übungsreihe bringt schnell eine Erleichterung der Beschwerden, die meisten Frauen berichten von mehr Energie, Frische und Ausgeglichenheit. Erfahrungen mit Hormonyoga (HY) haben gezeigt, dass ein rechtzeitiger Beginn dieser Übungen (ab ca. Ende dreissig) sich bereits positiv auf die Veränderungen im Hormonhaushalt auswirkt. Zudem ist es einfacher, bei Bedarf eine bereits vertraute kleine Übungsreihe in den Tagesablauf zu integrieren.
Weiterhin indiziert ist die HY-Praxis auch bei jüngeren Frauen mit Zyklusstörungen.
Hormon-Yoga verstärkt die Aufnahme von Prana (Atem- und Lebensenergie). HY aktiviert das im Körper vorhandene Prana und lenkt es zu den Organen, die für die Erzeugung weiblicher Hormone zuständig sind.
Lesetipp: Hormon Yoga, das Standardwerk zur hormonellen Balance, D. Rodrigues.
Die Hormon-Yoga Praxis ist eine dynamische und kraftvolle Übungsform. Sie wird angepasst unter Berücksichtigung der jeweiligen Möglichkeit der einzelnen Teilnehmerin.
Die Übungen des Hormon-Yoga kommen aus verschiedenen Yoga-Richtungen: energetisches Yoga, Kundalini-Yoga, tibetischer Yoga.
Die Techniken sind:
- Asanas, statisch und dynamisch
- Mudras und Bandhas
- energetisierende und beruhigende Atemformen
- Mantras
- Visualisierungen
- Entpannungsübungen und Yoga Nidra
Nicht geeignet ist Hormon-Yoga bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs, starker Endometriose, Herzkrankheiten u.a. In Zweifelsfällen sicherheitshalber mit dem behandelnden Arzt / Ärztin abklären.
